Tracking

Was ist Tracking?

Tracking bezeichnet das Erfassen und Auswerten von Nutzerverhalten auf einer Website oder in einer App. Ziel ist es, zu verstehen, wie Besucher eine Website nutzen: Welche Seiten sie aufrufen, wie lange sie bleiben, was sie anklicken oder wann sie abspringen.

Ein treffender Vergleich: Wie ein Ladengeschäft mit versteckter Kamera zählt, wie viele Kunden den Laden betreten, welche Regale sie sich anschauen und ob sie am Ende etwas kaufen – so funktioniert digitales Tracking, nur technisch und (hoffentlich) datenschutzkonform.

Welche Arten von Tracking gibt es?

Tracking kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden:

  • Session-Tracking: Bewegungen innerhalb eines Besuchs
  • Cookie-Tracking: Wiedererkennung über mehrere Besuche hinweg
  • Conversion-Tracking: Erfassung von Zielhandlungen, z. B. ein Kontaktformular wird abgeschickt
  • Event-Tracking: Einzelne Interaktionen wie Klicks, Scrolltiefe oder Downloads

Beliebte Tools für Tracking sind Google Analytics, Matomo oder das Facebook Pixel – wobei letztere stark unter Datenschutzbeobachtung stehen.

Ist Tracking erlaubt?

Tracking ist rechtlich sensibel. Seit Inkrafttreten der DSGVO gilt:

  • Tracking ist nur mit informierter Einwilligung erlaubt (z. B. über ein Consent-Tool)
  • Ausnahme: technisch notwendige Cookies (z. B. für den Warenkorb)
  • Die Daten müssen anonymisiert oder pseudonymisiert verarbeitet werden

Wer ohne Einwilligung personenbezogene Daten erfasst, riskiert Abmahnungen oder Bußgelder.

Warum ist Tracking wichtig?

Tracking liefert wertvolle Erkenntnisse für:

  • die Suchmaschinenoptimierung
  • Conversion-Optimierung
  • Zielgruppenanalyse
  • Werbekampagnen-Tracking (z. B. Google Ads, Meta Ads)
  • technische Performance

Ohne Tracking fliegen Sie im Blindflug – mit gutem Tracking wissen Sie, wo Ihre Website funktioniert und wo sie hakt.

Der Klicklounge-Tipp

Tracking muss heute nicht nur präzise, sondern vor allem datenschutzkonform sein.
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